Bildung braucht neue Strukturen.
Wir bauen sie.

 

Eine Plattform für Menschen, Organisationen und Initiativen, die Bildung gemeinsam neu gestalten.
IBOP ist Bildungsträger, Netzwerk, Forschungs- und Entwicklungsraum. Wir schaffen die Voraussetzungen für innovative Lernorte mit Fundament und Zukunft.

Was ist IBOP?

IBOP schafft Fundamente mit Freiraum, verbindet Menschen und baut Brücken

Wir schaffen tragfähige Rahmenbedingungen für innovative Bildung – ohne in die pädagogische Selbstorganisation der Schule einzugreifen.

Trägerschaft & Übersetzer

Wir übersetzen gesetzliche Vorgaben & Regularien in Strukturen, die (reform-)pädagogische Arbeit ermöglichen.

Netzwerk & Co-Kreation

Verbindung von Organisationen, Menschen, Partnern, Projekten und Initiativen – das Herz für Verbindung, Entwicklung und Wirksamkeit. 

Brückenbauer & Umsetzer

Wir bauen Brücken zwischen dem, was gesetzlich möglich ist, und dem, was menschlich und kulturell notwendig ist – daraus entsteht unsere Umsetzungskraft.

Das Institut für Bildung, Organisationsentwicklung und Permagogik – IBOP gUG wurde 2021 von Melanie Friedrich und Maja Modley in Freiburg gegründet.

IBOP versteht sich als offenes Bildungsnetzwerk, das Organisationen, Menschen und Initiativen zusammenbringt, um Bildung gemeinsam weiterzuentwickeln.

Im Zentrum unserer Arbeit steht die Frage, wie Lernorte entstehen können, in denen junge Menschen Selbstwirksamkeit, Verantwortung und Gemeinschaftsfähigkeit entwickeln.

Der permagogische Ansatz bildet den konzeptionellen Hintergrund unserer Arbeit.

Das Fundament unseres Schulkonzepts ist staatlich genehmigt (derzeit im Genehmigungsprozess – Stand März 2026). Endfassung wurde eingereicht.

Gemeinsam mit der Pädagogischen Hochschule Freiburg evaluieren wir unsere Lernorte und entwickeln sie auf Basis der gewonnenen Erkenntnisse kontinuierlich weiter.

Permagogik: Schule als lebendiges Ökosystem

Permagogik beschreibt unsere Sicht auf Bildung – inspiriert von der Permakultur.

Wir verstehen Schule nicht als isolierte Institution, sondern als lebendiges Lernökosystem.
Menschen lernen im Austausch miteinander, in Beziehung zur Gesellschaft und im Kontakt mit ihrer Umwelt.

Permagogik nutzt die Ressourcen, die vorhanden sind:
die Individualität jedes Menschen, die Gemeinschaft und die reale Welt.
Sie stärkt, was da ist, und verbindet es sinnvoll weiter.

Dabei geht es nicht darum, Kinder in bestehende Strukturen zu formen, sondern sie darin zu unterstützen, ihre eigenen Fähigkeiten zu entdecken und zu entwickeln – und sich damit selbstwirksam in die Gemeinschaft einzubringen.

Beziehungen, Lernräume, Projekte, Bewegung, kulturelle Erfahrungen und reale Kontexte wirken dabei zusammen.

Ziel ist es, Lernorte zu gestalten, in denen individuelle Entwicklung und Gemeinschaftsfähigkeit in Balance kommen.

Organisations-Architektur

Die Art, wie wir uns organisieren, prägt die Kultur, in der wir lernen und leben.

Räume, in denen Kompetenzen wachsen, entstehen nicht zufällig – sie brauchen Strukturen, die Klarheit, Freiheit und Beziehung zugleich ermöglichen.

Verantwortung entsteht nicht durch Hierarchie, sondern durch tragfähige, bewusst gestaltete Strukturen.

Deshalb gestalten wir Organisation so, dass sie Entwicklung ermöglicht – nicht begrenzt.

IBOP

Wir bauen den Rahmen für das, was entstehen soll: Klarheit, Wachstum, Beziehung, Verantwortung & Bildung

Dazu gehören unter anderem durchdachte Konzepte, Infrastruktur, Finanzierung, Netzwerkpartnerschaften sowie die kontinuierliche Weiterentwicklung des Gesamtmodells.

Wir schaffen Stabilität und gleichzeitig Raum für Entwicklung.

So entsteht ein System, in dem Struktur und pädagogische Freiheit sich gegenseitig stärken.

Bildungskunst

Das Fundament unserer Schule ist das Konzept der Gemeinschaftsschule.
Es schafft die rechtliche Grundlage und ermöglicht die staatliche Genehmigung.

Doch Innovation entsteht nicht im Gesetzestext, sie entsteht in der konkreten Gestaltung des Lernens und des Miteinanders im Alltag.

Wie wollen wir miteinander lernen, leben und arbeiten?
Wie entstehen gesunde Beziehungen, Verantwortung und Selbstwirksamkeit?
Wie bleibt Neugier lebendig?

Diese Fragen sind für uns nicht theoretisch – sie bestimmen den Alltag.

Wir verstehen Schule als lebendigen Lernraum, in dem Struktur und Gestaltung zusammenwirken.
Ein Ort, an dem verlässliche Rahmenbedingungen und gelebte Erfahrung sich gegenseitig tragen. Orte der Bildung sind für uns Orte des Erschaffen, des Dialogs, der Reflexion, der Erhaltung der Würde, der Reibung und des innerlichen Wachstums.

Bildung ist komplex.
Jeder Mensch ist einzigartig – doch erst gemeinsam entsteht ein Kunstwerk.
Damit Entwicklung gelingt, braucht es klare Bedingungen.
Wir nennen das Bildungskunst.

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Vielfalt des Lernens

Menschen lernen auf unterschiedliche Weise.

Neurowissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass das menschliche Gehirn anpassungsfähig und lernfähig bleibt. Lernen verläuft deshalb nicht einheitlich – sondern individuell und in vielfältigen Formen.

Trotzdem arbeiten viele Bildungssysteme noch mit festen Kategorien: Klassen, Fächer, Leistungsstufen.

Unser Ziel ist es, diese Strukturen schrittweise zu öffnen und Lernräume zu schaffen, in denen Menschen ihre Fähigkeiten entdecken, Vertrauen in ihr eigenes Lernen entwickeln und sich mit anderen verbinden können.

So entsteht Bildung, die Menschen auf das reale Leben vorbereitet.

Der gesellschaftliche Auftrag

Mit der Weiterentwicklung der Bildungspläne durch die Kultusministerkonferenz wurden Lehrpläne stärker auf Kompetenzentwicklung ausgerichtet.

Lernen soll junge Menschen befähigen, Wissen anzuwenden, Verantwortung zu übernehmen und sich in einer komplexen Welt orientieren zu können.

Auch auf internationaler Ebene wächst dieser Anspruch.

Mit der Globalen Nachhaltigkeitsagenda der Vereinten Nationen hat sich die Weltgemeinschaft dazu verpflichtet, bis 2030 eine hochwertige, inklusive und chancengerechte Bildung für alle Menschen zu ermöglichen – und lebenslanges Lernen zu fördern.

Diese Entwicklungen zeigen: Bildung ist heute mehr als Wissensvermittlung. Sie ist ein zentraler Bestandteil gesellschaftlicher Entwicklung.

Unsere Arbeit versteht sich als Beitrag zu diesem gemeinsamen Auftrag.

Friedensbildung

Wir orientieren uns an den Bildungszielen der Global Goals sowie an den Leitlinien der UNESCO und verstehen Bildung als aktiven Beitrag zu Frieden und gesellschaftlicher Entwicklung.

Frieden beginnt in uns.

Am IBOP unterstützen und gestalten wir die bereits sehr aktive und spürbare Wende hin zu einem neuen Bildungsbewusstsein. Mit dem Blick auf unsere realen, teilweise über Jahrzehnte andauernden, weltweiten Krisenherde, sehnen sich die Menschen immer mehr nach einer Lebenskompetenz für unsere Kinder, die sich auf die innere Balance und den gemeinschaftlichen Frieden ausrichtet.

 

Wir alle tragen Verantwortung für unser Leben in Gemeinschaft, denn „Unsere Zukunft hängt davon ab, was wir heute tun.“

-Mahatma Gandhi-

Projekte & Lernorte

Eine-Welt-Schule

IBOP ist Gründer und Träger der Eine-Welt-Schule Markgräflerland.
Mit ihr realisieren wir den ersten wachsenden Lernort unseres Ansatzes – eine staatlich genehmigte Gemeinschaftsschule mit permagogischer Lernkultur.

K@RL – Kids @ Real Life

Mit K@RL entstehen Erfahrungsräume, in denen junge Menschen sich mit realen Lebensfragen, Zukunftskompetenzen und ihrer eigenen Gestaltungskraft auseinandersetzen.

Die Gründerinnen

Maja Modley

Maja denkt Bildung in Zusammenhängen, Mustern und Möglichkeiten.

Als Bildungswissenschaftlerin und systemischer Coach erkennt sie Strukturen, öffnet neue Perspektiven und bringt Themen in Bewegung. Ihre Arbeit verbindet analytische Klarheit mit Zukunftsorientierung.

Mutter von drei Kindern.

Melanie Friedrich

Melanie verbindet psychologisches Verständnis mit strukturellem Denken. 

Als Psychologin, Erzieherin und Organisationsentwicklerin erkennt sie Dynamiken früh und übersetzt sie in tragfähige Strukturen. Sie hat ein feines Gespür für Menschen, sieht Potenziale und bringt sie in Entwicklung.

Mutter von drei Kindern.

Bildung mitgestalten